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Wellensittiche /Arten & Info Wellensittiche / Gesundheit
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Wellensittich / GesundheitEktoparasiten (Flöhe, Zecken, Milben) Milben verursachen bei dem Wellensittich einen starken Juckreiz. Er kratzt, putzt und schüttelt sein Gefieder öffter als sonst. Es kann bis zum Ferderausreißen kommen. Die Begriffe Grabmilben, Schnabelräude, Sittichräude oder Scnabelschwamm stehen für ein und das selbe Krankheitsbild bei Wellensittichen. Die Symtome sind leicht zu erkennen: Krustenbildung an Augen, Nasenöffnungen bzw. Schnabelwinkel. Die grau-weiße bis bränlich Kruste (borkige) ist mit winzigen Löchern durchsetzt, in denen die Grabmilben leben. Sie duchbohren die oberen Schnabel- und Hautschichten des Vogels und ernähren sich von den gesunden Horn- und Hautzellen. Sie können bereits im Nest auf die Jungtiere übertragen werden. Da der Vogel nicht merklich erkrankt, werden die ersten Krankheitsanzeichen spät sichtbar. Es können mehrere Monate vergehen. Eine andere Milbenart (Cnemidocoptes) setzt sich hauptsächlich im Hornbereich des Vogels ab. Dieser wird dann rissig und spröde. Es kann zu Schnabelbruch und Schnabelsplizz kommen. Die Rote Vogelmilbe kommt unter den Wellensittichen mit am häufigsten vor. Ihren Namen verdankt sie ihrem Aussehen und der Tatsache, dass sie ein Blutsauger ist. Die Roten Vogelmilben sind als kleine rote Punkte zu erkennbar. Federlinge (Wollfresser) werden bis 6 mm lang. Sie nisten sich im Gefieder der Vögel ein und ernähren sich von diesem und Schuppen. Die Eier sind fast 1 mm groß. Bei den ersten Anzeichen sollten Sie sofort den Tierarzt konsultieren. Milbenbefall kann vom Tierarzt leicht erkannt und mit entsprechenden Mitteln bekämpft werden. Erkundigen Sie sich auch nach einem Desinfektionsmittel für Käfig, Spielzeug, ... und Lieblingsplätze ihres Wellensittichs, damit alle Milben bekämpft und ein Wiederauftreten verhindert werden kann. |
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