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Kastration
Die Kastration des Katers
Der Kater wird etwa im Alter von 6 bis 8 Monaten geschlechtsreif. Viele Kater beginnen zu diesem Zeitpunkt auch mit dem Harnspritzen. Bei der Kastration werden beide Hoden chirurgisch entfernt.
Es gibt einige gute Gründe, Kater zu kastrieren: Das Harnspritzen zur Duftmarkierung wird in den meisten Fällen vermieden, auch bei älteren Katern. . Der besondere Geruch des Katerurins verschwindet bereits nach 24 Stunden. . Freilaufende kastrierte Kater sind in der besonders geschlechtsaktiven Zeit in der ersten Jahreshälfte nicht so unfallgefährdet, weil sie weniger herumlaufen. Das Problem der Überbevölkerung herumstreunender Katzen wird nicht vergrößert.
- Kastrierte Kater kämpfen seltener mit Artgenossen, werden weniger oft verletzt und werden deshalb nicht so häufig mit Viren (z.B. F.I.V.) angesteckt.
Es gibt aber auch Einwände gegen die Kastration:
- Kastrierte Kater neigen zu Übergewicht. Das stimmt in manchen Fällen, kann aber meist durch Maßhalten bei der Fütterung verhindert werden.
- Der Kater entwickelt sich äußerlich nicht wie ein richtiger Kater.
Das ist eine Geschmacksfrage. Wer möchte, daß der Kater ein katertypisches Aussehen erlangt, darf die Kastration erst nach 12 oder 18 Monaten durchfuhren lassen, muß aber bis dorthin die erwähnten Probleme erdulden.
Das Verhalten des Katers verändert sich nach der Kastration. Das ist ohne Zweifel der Fall, betrifft aber in erster Linie das geschlechtsorientierte Verhalten. Anhaltende Störungen der Psyche infolge der Kastration dürften die Ausnahme sein. Manche Kater suchen nach der
Kastration eher die Nähe des Menschen.
Die Operation ist ein Risiko. Die Kastration erfolgt in Vollnarkose, die im allgemeinen gut vertragen wird. Komplikationen sind extrem selten.
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