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Chinchilla / Arten & Info Chinchilla / Gesundheit
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ChinchillaGeschichtliches / Domestikation / Merkmale Das Chinchilla stammt aus Südamerika. Die Chinchillas gehören zur Familie der Hasenmäuse (Chinchilldae). Es gibt zwei Unterarten: Kurzschwanzchinchillas und Langschwanzchinchillas. Ihr feines, dichtes Fell wurde den wild lebenden Chinchillas zum Verhängnis. Der Wildbestand ist bedroht, da sie wegen des Felles verfolgt wurden. Heute steht die Art unter Naturschutz. 1923 begann in Kalifornien die Zucht von Chinchillas. 1950 kamen die ersten Zuchttiere nach Europa. Zunächst nur der Felle wegen gehalten, wurden sie durch ihr geselliges Wesen bald als Heimtier entdeckt. Oft hielten Seeleute der Südamerikalinien Chinchillas. Seine Heimat liegt in den südamerikanischen Anden. Dort lebt es in Höhen von über 4000 m in Kolonien, die aus einem Bock, seinen Weibchen und dem Nachwuchs bestehen. Chinchillas sind dämmerungs- und nachtaktiv. Tagsüber schlafen sie geschützt vor starker Sonnenstrahlung in Felsspalten und Höhlen. Chinchillas haben keine Krallen und graben sich deshalb keinen Bau. Ihre Nahrung besteht überwiegend aus Steppengräsern. Die Körperlänge des erwachsenen Langschwanzchinchillas variiert zwischen 25 und 35 cm, die Schwanzlänge zwischen 15 und 20 cm. Ein Chichilla bringt 400-600 g auf die Waage. Chinchillas paaren sich zu jeder Jahreszeit. Die Tragezeit beträgt, für Nager ungewöhnlich lang, etwa 111-128 Tage. Durchschnittlich erblicken 1-4 Junge das Licht der Welt. Die Jungen haben volle Behaarung und offene Augen. Etwa 6 Wochen nach der Geburt werden die Tiere von der Muttermilch unabhängig. Die Geschlechtsreife erreichen Chinchillas mit 6 Monaten. Die maximale Lebenserwartung beträgt etwa 20 Jahre. Chinchillas gibt es heute in zahlreichen Farbschlägen. Neben der Fellfarbe (wildfarben, weiß, silber,...) unterscheiden sich die Farbschläge auch in der Augenfarbe (schwarz, hellrot, dunkelrot).
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